Ernährung
Ernährung von Pferden oder Ponys
Die Berechnung einer Futterration für ein Pferd oder Pony ist gar nicht so einfach. Dennoch sollte sich jeder Pferdebesitzer seinem Tier zuliebe die Mühe machen und die Tagesration für sein Pferd berechnen. Gerade Pferde oder Ponys, die regelmäßig schwer arbeiten müssen, benötigen ausreichend Energie, die sie über ihre Ernährung wieder aufnehmen müssen, wenn sie nicht abmagern oder gar schwer erkranken sollen.
Für die Berechnung der benötigten Futtermenge müssen die Pferderasse, das Alter, der Gesundheitszustand und die Arbeitsbelastung sowie das Temperament beachtet werden. Das heißt aber auch, dass man niemals für alle Pferde im Stall die gleiche Futtermittelration erhalten wird. Das hauptsächliche Futtermittel für Pferde ist im Sommer Gras und im Winter hochwertiges Heu. Viele Ponys oder Pferde, die wenig arbeiten benötigen im Sommer kein zusätzliches Kraftfutter. Für Ponys oder frohwüchsige Pferderassen, die schnell zu kleinen Rundungen neigen, gilt diese Regel auch in den Wintermonaten. Jedoch Äpfel, Möhren, Rüben oder Rübenschnitzel als zusätzliches Frischfutter sind willkommen, sofern die Raufuttermenge entsprechend reduziert wird. Ebenso wie ab und an einmal eine Banane, denn Abwechslung in der Fütterung fördert die Gesundheit der Tiere.
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Ein gelegentliches Reiten im Winter bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Pferd auch Kraftfuttergaben benötigt. Befindet es sich dagegen im Training oder im Muskelaufbau ist eine Zufütterung von Kraftfutter empfehlenswert. Die Raufuttermenge für ein Pferd, das leicht gearbeitet wird, sollte etwa die Hälfte des Gesamtbedarfes betragen, dieser beträgt 2,5% des Körpergewichtes. Als Kraftfutter kommen unter anderem Pellets oder Müsli in Frage, am gebräuchlichsten ist aber sicher Hafer. Bei jeder erstmaligen Fütterung einer neuen Kraftfuttermischung sollte das Pferd hinsichtlich der Verträglichkeit beobachtet werden.
Wer sich nicht sicher ist, ob die Auswahl der Futtermittel richtig und die Mengen ausreichend für die Arbeitsleistung des eigenen Pferdes sind, sollte einen Pferdewirt oder einen Tierarzt um Hilfe bitten.